Ausgangspunkt war die Herausforderung, komplexe Teilsysteme der Erde für ein breites Publikum verständlich und zugänglich zu machen. Dafür habe ich ein detailliertes 3D-Modell in Cinema 4D aufgebaut und mit V-Ray visualisiert. Ergänzend zur digitalen Visualisierung entstand ein physisches Fräsmodell aus Styrodur, das als haptisches Interface dient. In Kombination mit einer projektionbasierten, interaktiven Web-Applikation wurde so eine mediale Schnittstelle geschaffen, die analoge und digitale Ebenen miteinander verbindet. Der Mensch kann durch Interaktion zwischen den Modellen wechseln und so in die einzelnen Schichten des System Erde Einblick erhalten.

Die Arbeit bewegt sich an der Schnittstelle von Gestaltung, Raum und Information: Sie übersetzt wissenschaftliche Inhalte in ein visuelles und räumliches Erlebnis und macht Forschung auf intuitive Weise erfahrbar.

Als freischaffender Kommunikationsdesigner (FH) gestalte ich für meine Auftraggeber aus den Bereichen Kunst, Kultur und Industrie maßgeschneiderte visuelle Kommunikations-Lösungen.

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Kunde:

Geo-Forschungszentrum Potsdam (GFZ)

Credits:

Entwicklung und Prototypenbau, Styrodur-Fräsmodell und Projektion interaktiver Web-Applikation